Kultusministerin Frauke Heiligenstadt zu Fachgespräch im Landkreis

 
Foto: Watermann SPD
 

Die Abschaffung der Kita-Gebühren ist ein zentrales Wahlkampfthema der SPD bei den Landtagswahlen 2018. Auch in Hameln-Pyrmont hat das Thema bereits für Aufsehen gesorgt.
Deshalb bot es sich an, dass die Niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt der Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Ulrich Watermann zum konspirativen Austausch am 08.03.2017 mit Vertretern der SPD-Fraktionen aus den Städten und Gemeinden Hameln-Pyrmonts in das Pyrmonter Bergdorf Eichenborn folgte.

 

Unter der Moderation von Ulrich Watermann und Johannes Schraps (SPD-Bundestagskandidaten) fand ein reger Austausch statt, unter Anderem zu Themenkomplexen wie der sogenannten 24-Stunden-Kita oder der 3. Betreuungskraft in Krippen.

Gute Betreuung verbunden mit frühkindlicher Förderung ist Kultusministerin Frauke Heiligenstadt sehr wichtig. Damit diese gelingt, wird in Niedersachsen viel getan. Heiligenstadt dazu: „Vor allem im Bereich Ganztagsbetreuung ist in den letzten Jahren bereits einiges passiert. Die Landesregierung hat beispielsweise die 3. Kraft in Krippen eingeführt. Dafür sind 3200 neue Stellen geschaffen worden.“

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Gut besucht war ebenfalls ein anschließendes Fachgespräch zur ErzieherInnenausbildung. Vertreter von Betreuungseinrichtungen, Lehrerkräfte der mit der Ausbildung betrauten Elisabeth-Selbert-Schule sowie Vertreter aus der Verwaltung sprachen mit der Ministerin über die aktuelle Situation in Hameln-Pyrmont. Sehr am Herzen lag ihnen, der Ministerin mitzuteilen, dass viele Interessierte sich einen leichteren Berufseinstieg wünschen. Dies gelte sowohl für Quereinsteiger als auch für Kräfte, die parallel zu ihrer Ausbildung bereits in Teilzeit arbeiten möchten. In anderen Bundesländern sei dies bereits möglich, Niedersachsen habe in diesem Punkt noch Nachholbedarf. 

Der SPD-Landtagsabgeordneter Ulrich Watermann, selber gelernter Erzieher, machte darauf Aufmerksam das viele Quereinsteiger nur befristet eingestellt werden würden. „Befristete Verträge in der frühkindlichen Förderung dürfen auf keinen Fall die Regel werden“, betont Watermann. Man müsse aufpassen, dass der Beruf des Erziehers/ der Erzieherin nicht an Wert verliere.

Den Ausklang des Fachgesprächs führte die Ministerin mitten in die Praxis. Ulrich Watermann zeigte ihr die in Eichenborn ansässigen Einrichtung Integrative Dienstleistungen Kunterbunt e.V. 

 

 


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