Landesregierung vergibt Fördergelder von mehr als 3,7 Mio. Euro in den Landkreis Hameln-Pyrmont

 
Foto: Watermann SPD
 


Piel und Watermann: „Landesmittel deutlich erhöht – Kommunen werden weiter entlastet“

 
anja_pielFoto: anja_piel

Auf Nachfrage der Landtagsabgeordneten Ulrich Watermann (SPD) und Anja Piel (Bündnis 90/Die Grünen) im für Städtebauförderung und Stadterneuerung zuständigen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in Hannover bestätigte Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD), dass im Rahmen der Städtebauförderprogramme 2017 insgesamt sechs Projekte im Landkreis Hameln-Pyrmont mit einem Gesamtvolumen von 3.719.00 Euro gefördert werden.

„Das ist nochmal eine deutlich höhere Förderung als in den Vorjahren und damit eine sehr erfreuliche Nachricht für unseren Landkreis. Die Förderung der jetzt bewilligten Projekte stärkt die Kommunen in unserer Region,“ kommentiert die Grünenpolitikerin Piel die Nachricht aus Hannover. Watermann ist ebenso überzeugt: „Durch die nachhaltigen Investitionen profitieren unsere Städte und Gemeinden. Unsere Kommunen können sich durch das Geld auch für die Zukunft gut aufstellen.“

Die rot-grüne Landesregierung setzt durch die Förderprogramme Akzente zur Bewältigung des demografischen und wirtschaftlichen Strukturwandels, besonders in ländlichen Räumen. „Der gezielte Einsatz von Fördermitteln des Landes in den Städtebau entlastet unsere Kommunen und führt zu einer Verbesserung der Lebensqualität in unserer Region“, betont Watermann.

„Mit guten Projekten, wie jenen zur sozialen Integration, der Sanierung und Sicherung historischer Stadtkerne, sowie der Bildung interkommunaler Netzwerke ist Hameln-Pyrmont im Förderprogram stark vertreten“, so SPD-Politiker Watermann weiter.

Anja Piel ergänzt: „Vor allem das Thema Konversion spielt hier bei uns eine wichtige Rolle. Durch den Rückzug der britischen Truppen aus Hameln besteht dort dringender Handlungsbedarf und mit dem Geld entwickeln sich nun auch Handlungsmöglichkeiten. Das Programm der rot-grünen Landesregierung setzt hier genau die richtigen Impulse.“

Konkrete Fördermaßnahmen im Landkreis Hameln-Pyrmont sind im Einzelnen:

  • Im Rahmen des Programmes „Soziale Stadt“ die Quartiersentwicklung Kuckuck in Hameln mit 1.000.000 Euro
  • Im Rahmen des Programmes „Stadtbau West“ neue Maßnahmen zur Nachnutzung des Baileyparks mit 466.000 Euro sowie die Umnutzung der Linsingenkaserne mit 1.072.000 Euro
  • Im Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ die Altstadt in Hameln mit 126.000 Euro
  • Im Programm „Kleine Städte und Gemeinden“ Emmerthal mit 900.000 Euro sowie Salzhemmendorf und Coppenbrügge mit 155.000 Euro

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hatte alle angemeldeten Projekte aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont geprüft und letztlich bewilligt.

Durch landesseitige Umverteilung von Städtbaufördermitteln konnte das Gesamtvolumen um mehr als 20 Millionen Euro erhöht werden. Der Anteil der Gesamtförderung an Landes- und Bundesmitteln stiegt von 89,3 Millionen im Jahr 2016 auf mehr als 110 Millionen Euro im Jahr 2017.  „Diese Steigerung kommt auch hier bei uns an. Wir erhoffen uns damit auch ein Vielfaches an öffentlichen und privaten Folgeinvestionen und sind sicher, dass das Geld in Hameln-Pyrmont damit nachhaltig investiert wird“, so Piel und Watermann abschließend.

 
 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Spamschutz

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.