Mein Wahlkreis

Panorama

 

36. Das ist die Nummer, die in Niedersachsen meinen Wahlkreis beschreiben soll.

In Worten lässt er sich aber sehr viel besser und passender beschreiben als in Zahlen. Der Wahlkreis 36 liegt inmitten des Weserberglandes und umfasst die Orte Aerzen, Bad Pyrmont, Bad Münder, Coppenbrügge, Emmerthal und Salzhemmendorf.

Im Folgenden möchte ich Ihnen in ein paar Sätzen und Bildern die Orte meines Wahlkreises näher bringen.
 

Aerzen

Der Flecken Aerzen liegt im Weserbergland, rund zehn Kilometer südwestlich der Kreisstadt Hameln, direkt an der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen. Auf einer Fläche von gut 105 km² leben hier rund 11.500 Menschen.
Der Flecken umfasst die Ortsteile Aerzen, Dehmke, Dehmkerbrock, Egge, Gellersen, Grießem, Groß Berkel, Grupenhagen, Herkendorf, Königsförde, Multhöpen, Reher, Reinerbeck und Selxen.

Die Gemeinde ist vor allem für ihre beiden Golfanlagen im Bereich des Schlosses „Schwöbber“ bekannt. Das Wasserschloss stellt eine der bedeutendsten Bauten unserer Region dar. Eine Besonderheit sind auch die drei Maschinenfabriken in Aerzen, von denen die Größte seit mehr als 125 Jahren vor Ort produziert. Die Spezialmaschinen dieser hochmodernen Unternehmen sind weltweit gefragt. Aerzens kulturelles Zentrum ist die restaurierte Domänenburg.
 

 
Gradierwerk Bad M _nder 2009
 

Das Gradierweg in Bad Münder

Bad Münder

Die Stadt Bad Münder erstreckt sich auf einer Fläche von ca. 108 km² entlang dem wunderschönen Deister. Derzeit leben dort in sechzehn Ortsteilen rund 17.000 Menschen. Neben der Kernstadt sind dies die Ortschaften Bakede, Beber, Böbber, Brullsen, Egestorf / Süntel, Eimbeckhausen, Flegessen, Hachmühlen, Hamelspringe, Hasperde, Klein Süntel, Luttringhausen, Nettelrede, Nienstedt und Rohrsen. Bad Münder befindet sich nord-östlich der Kreisstadt Hameln im Landkreis Hameln-Pyrmont.

Bad Münder ist ein Kurort, der vor allem für seine heilenden Sole-, Schwefel-, Eisen- und Bitterwasserquellen bekannt ist. Wirtschaftlich verfügt Bad Münder über eine große Bandbreite, die von Handel und Handwerk über Holz- und Glasindustrie bis zur Landwirtschaft reicht.
 

 
Der Hyllige Born
 

Bad Pyrmont

Die Kurstadt Bad Pyrmont liegt im Süd-Westen des Landkreises Hameln-Pyrmont, direkt an der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen. Auf einer Fläche von knapp 62 km² leben hier etwa 20.500 Menschen. Bad Pyrmont besteht aus den Stadtteilen Pyrmont, Oesdorf und Holzhausen sowie den Ortsteilen Thal, Löwensen mit Friedensthal, Neersen, Baarsen, Eichenborn, Großenberg, Kleinenberg und Hagen.

Bad Pyrmont ist bekannt für ihre heilenden Mineralquellen, ihren hohen Freizeitwert sowie die größte Palmenfreianlage Europas nördlich der Alpen. Das Stadtbild ist durch zahlreiche Kureinrichtungen, wie etwa dem Moorbad, der Wandelhalle oder dem Schloss auf der Festungsinsel geprägt. Auch verfügt Bad Pyrmont über ein umfangreiches Kulturangebot, wie etwa die Freilichtaufführungen vor der Schlosskulisse sowie ein gutes wirtschaftliches Fundament. Beispielsweise entwickelt und fertigt ein Unternehmen hier mit über 2 000 Mitarbeitern Industrielle Automatisierungs- und Netzwerktechnik. Zudem schätzen die Menschen das hohe Niveau des Einzelhandels sowie die Niedersächsische Spielbank.
 

 
Burg Coppenbr _gge
 

Die Burg Coppenbrügge

Coppenbrügge

Der Flecken Coppenbrügge im Süden Niedersachsens befindet sich am östlichen Rand des Landkreises Hameln-Pyrmont, am Fuße des wunderschönen Gebirgszugs „Ith“. In Coppenbrügge und  seinen 12 Ortsteilen Bäntorf, Behrensen, Bessingen, Bisperode, Brünnighausen, Coppenbrügge, Diedersen, Dörpe, Harderode, Herkensen, Hohnsen und Marienau leben ca. 8000 Einwohner auf einer Gesamtfläche von knapp 90 km².

Coppenbrügge ist als Ausflugsziel und Wandergebiet überaus beliebt. Für ausgiebige Spaziergänge in die Landschaften von Ith, Nesselberg, Osterwald und Schecken ist der Ort der ideale Ausgangspunkt. Kultureller Mittelpunkt der 8 000 Einwohner-Gemeinde ist die Burg, in der regelmäßig in schönem Ambiente Konzerte und Theateraufführungen stattfinden.
 

 
H _melschenburg 2
 

Die Hämelschenburg

Emmerthal

Die Gemeinde Emmerthal befindet sich am südlichen Rand des Landkreises Hameln-Pyrmont, südlich der Kreisstadt Hameln. Emmerthal ist eine Einheitsgemeinde, die aus den Ortsteilen Amelgatzen, Bessinghausen, Börry, Brockensen, Emmern, Esperde, Frenke, Grohnde, Hämelschenburg, Hagenohsen, Hajen, Kirchohsen, Latferde, Lüntorf, Ohr, Voremberg und Welsede besteht. Die 10.500 Seelen - Gemeinde umfasst eine Fläche von etwa 115 km² und ist am bekannten Weserradweg gelegen.

Immer einen Ausflug wert sind das beeindruckende Weserrenaissance-Schloss Hämelschenburg, der Burg Ohsen sowie der Ohrbergpark, der vor allem für seine Azaleen- und Rhododendronbüsche berühmt ist. In dem Ort Ohr hat sich das Institut für Solarenergieforschung angesiedelt. Wirtschaftlich punktet die 10 400 Einwohner-Gemeinde zudem mit Betrieben der Pharma- und Chemieindustrie sowie der Textilbranche.
 

 
Dsc 0006
 

Wasserbaum in Ockensen

Salzhemmendorf

Der Flecken Salzhemmendorf erstreckt sich auf einer Fläche von knapp 95 km² am Gebirgszug „Ith“ gelegen. Eine natürliche Begrenzung erfährt die Gemeinde durch die Höhenzüge Osterwald und Thüster Berg, die außerdem zum wandern einladen. Der Flecken befindet sich im Süd-Osten des Landkreises und umfasst die Ortsteile Ahrenfeld, Benstorf, Hemmendorf, Lauenstein, Levedagsen, Ockensen, Oldendorf, Osterwald, Salzhemmendorf, Thüste und Wallensen.

Heute leben etwa 9500 Menschen in dem ländlichen Gebiet, das neben seinen Wandergebieten mit zahlreichen Naturdenkmälern und Naturschutzgebieten punkten kann. Salzhemmendorf lädt zu erholsamen Freizeitaktivitäten an der frischen Luft ein. Zwei Ortsteile dürfen sich sogar als staatlich anerkannte Kurorte mit Solekurbetrieb bezeichnen. Im Kernort Salzhemmendorf ist dementsprechend die ITH-Sole-Therme ansässig. Wirtschaftliche Bedeutung erlangt Salzhemmendorf neben seinen vielen Handwerks- und Industriebetrieben durch die Ansässigkeit eines der größten Hersteller von Fertighäusern in Europa.